71 Not a Thai-Fiction-James-Bond-Movie “Speckfinger”

Es wird langsam langweilig, ständig dieselben Wege ab und auf zu laufen. Aber es naht eine unvorhergesehene Änderung: die Rosinenbomber vom Flughafen sind im Landeanflug! Mist, schnell Sonnenbrille aufsetzen. Das ist jetzt genau der richtige Augenblick, um aufzutauchen und abzutauchen.


Es heißt ja nicht umsonst, dass man Menschen anzieht. Und ich ziehe nun mal ziemlich, ziemlich, ziemlich viel Scheiße an. Das ist mir schon so oft passiert, dass es sicher ein Murphy Gesetz dafür gibt.

Beispiel?

Ich sitze in der DB Lounge in Hannover, um einen Menschen zu treffen, mit dem ich mal was beruflich zu tun hatte. Während ich da warte und mir einen kostenlosen Kaffee rein pfeife, setzt sich genau neben mich ein Typ, obwohl die ganze Lounge leer ist. Nur eine Frau sitzt mit ihrem Notebook achthundertfünfundsiebzig Seemeilen von uns entfernt.

Zu allem Überfluss telefoniert der Kerl lauthals.

Und nachdem mein Bekannter und ich fertig sind, gehe ich zum Zug und wer sitzt neben mir? Mit Laptop? Richtig, mein neuer Freund, der Blackberry-Powerpoint-Superfolien-DJ.

“Brauchen Sie auch Strom?”, fragt der Typ mich dann.

[Gedankenmodus ein]

“Nein, eine Smith & Wesson. Smith & Wesson 28-2.”

[Gedankenmodus aus]

“Nein, ich habe mich im Wagen geirrt. Ich sitze garnicht neben Ihnen.”, und verschwinde im Speisewagen.

Ich könnte nun soviel Beispiele nennen, wie Barack Obama Dollars in marode Pleitebanken schaufelt. Aber das ändert nichts daran, dass diese mega Fleischbrocken mich mit halber Mopsgeschwindigkeit im Flipflop-Entengang ansteuern.

Es ist ja auch meine Schuld, ich stehe ja auch genau unterm Bild vom König: dem Durchgang zu den Bahnsteigen! Also beschließe ich, zu den Bahnsteigen zu wechseln. Kann ja sein, dass Jumbos nur das Klo suchen und… Das mag ich mir jetzt gerade nicht ausmalen, was dann mit Bangkok passieren würde.

An den Gleisen stehen nicht so viele Menschen. Einige Züge fahren ein, der Zugführer läuft von einem Ende des Zuges zum Anderen und in der Zeit steigen die Menschen ein und aus. Die Züge sehen ziemlich marode aus. Es könnten Züge der holländischen Staatsbahn sein. Am Bahnsteig stehen mit mir einige andere Rucksackurlauber. Auch die Kübelwagen sind auf dem gleichen Bahnsteig. Sie kommen auf mich zu. Zum Glück, für Bangkok, denn haben sie nicht das Klo genutzt. Aber was passiert mit mir? Fett oder Fett? Was jetzt passiert, begreife ich aber nicht so ganz:

“Schahwahdeee. Ekschkusch me. Can you take ä fohto from usch?”, spricht mich eine von den Bombern an.

“Your English sounds very German. Southern German.”, sage ich darauf.

“Yesch we are form saut tschermenie. Änt you?”

“Nun ich bin ein Berliner!”

“Isch ja schö! Kommscht au mit nach Grabbie?”

“Nein ich kenne keine Gabi. Nur Doreen und Mandy-Eileen. Die werden auch Zonen-Gabi genannt. Doreen ist mit Kevin zusammen.”

“Mensch nisch Gabi. Isch mei Grabbieee!”

“Achso Krabbensuppe. Nennt man die bei Euch in Spätzleland Grabbie? Hört sich vielmehr nach Bestattungsinstitut an: ‘Den grab i weg!'”

“Mensch nei. Isch mei dendonona Ort in Taylant. G-R-A-B-B-I-E!!”

“OK, sorry. Jetzt habe ich verstanden. Manchmal bin ich etwas neben mir. Das wird das Wetter sein. Du meinst Krabi.”

“So isch!”

“Ihr wollt ein Foto haben?”

“Ja, so isch.”

“Na dann her mal mit der Knipse. Wie viel Pixel hat die denn?”

“drei-gomma-schwei.”

“Das sind aber wenig Pixel. Meine hat 3 Millionen und zweihundert Tausend Pixel. Eine exakt Millionen mal mehr als Deine Kamera.”

“Aaaach Du mascht oana Witsch!”

“Nein, da schau, 3,2 Millionen Pixel. Steht original drauf.”

“Ach mayne gammara hat au soviel.”

“Boa! So viele! Auch?”

“Joa.”

“Exakt? Das muss eine Gute sein.”

“Isch a goate gämm.”

“Hauptsache nicht Game Over!”

“Ach Du bis

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