116 Pannemann

Auf dem Weg zurück muss ich erneut über die Straße. Ich hab natürlich wieder Schiss. An mir flitzen Touristen auf Mopeds vorbei und sie alle freuen sich voll auf die schnelle Fahrt. Ich kann die Freude in ihren Gesichtern sehen, weil keiner einen Helm auf hat. Dazu kurze Hosen und Jesuslatschen.


Die Wahrscheinlichkeit in Afrika AIDS im Bordell zu bekommen, ist höchstwahrscheinlich genauso hoch, wie sich auf Koh Samui die Fresse zu verkacken.

Bevor ich wieder an der Strandstraße bin, pfeift es hinter mir. Ich drehe mich um und sehe einen Thai im mittlerem Alter. Er lacht und macht den Daumen nach oben. Es scheint alles OK zu sein.

Ich bleibe stehen, um zu schauen, was bei ihm so geht. Es geht nicht vieles. Nur Daumen hoch und breites Grinsen. Als ich meinen Daumen hoch halte, freut er sich ein zweites Loch in den Arsch. Vielleicht hat er auch nur einen Schaden.

Meinen Weg setze ich fort, biege wieder in die Strandstraße ein und laufe an den Leuten vorbei, die die Mittagshitze verpennen. Einige Katzen tun es denen gleich. Am Strand laufe ich etwas schneller, um vor der Sonne zu fliehen. Es ist kaum auszuhalten, als ich den Bungalow erreiche.

Ab unter die Dusche und Siesta!

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