60 Wallattacke

Nach meinem großangelegten Plan, bin ich nun bereit, die Attacke meiner kriegerischen Stinkbomben in Augenschein zu nehmen. Da ich an der Rezeption bescheid sagen möchte, dass die meine Rechnung fertig machen sollen, passt es eigentlich sehr gut in meinen Plan. Ich packe meinen Rucksack und gehe kurz vor neun runter.


Als ich unten ankomme, rieche ich in der Lobby, was ich angerichtet habe. Ein leicht fauliger Geruch liegt in der Luft und ein großer Streit ist an der Rezeption entbrannt. Mit dabei ist Walle Wallrath, mit seiner charmanten Begleitung, der sich mit Händen und Füßen wehrt. Je näher ich an die Rezeption komme, desto ekliger wird der Geruch.

“Good morning.”
“Good morning, Sir.”
„Today after the breakfast I will check out. Can I let my luggage here till I leave Bangkok?”
“Yes Sir, tell me you room number, please.”
“838”
“When will you pick your luggage?”
“At 15 o’clock.”
“Yes Sir. Tell me please, when you are going upstairs. I will send a portier to your room.”
“Thank you.”
“You are welcome, Sir.”

Neben mir wird lautstark diskutiert. Walle schreit einen Mann an, der wohl zur Geschäftsführung gehört. Er ist kein Thai. Der Mann hört sich alles an, was Mister Arschloch zu sagen hat und antwortet stets mit dem gleichen Satz:

„You are the responder of this package. And you know that durian is not allowed in aircon hotels.”

Mein Plan ist aufgegangen. Ich habe nach dem Geruch zwar keinen richtigen hunger mehr. Aber einen Kaffee möchte ich schon noch trinken.

2 Gedanken zu „60 Wallattacke“


  1. Ich ganz immer nicht nachvollziehen, für mich stinken die gar nicht so sehr, aber ich glaube das liegt am Reifegrad.

    Gruß Jörg

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